17. November 2009 von pakami
Dies ist ein Gastartikel von Dennis Spohr (auch bekannt unter zzipp). Er ist der Autor eines eigenen Blogs, welches viele Themen rund um die Fotografie, sein Leben und sonstigen Dingen enthält. Während er beruflich eine Ausbildung zum Fachinformatiker macht, beschäftigt er sich in seinem größten Teil der Freizeit mit der Fotografie und ist somit schon in einige interessante Bereiche hineingerutscht…
Nun – Pakami hat nach Gastautoren gesucht – da bin ich als regelmäßiger Leser seines Blogs doch gerne behilflich.
Ich möchte euch heute erzählen, wie ich zur Fotografie gekommen bin:
Eigentlich fing alles mit meinem Urlaub in Spanien im Jahre 2005 an. Auf Grund des Hauses meiner Großeltern in Puerto de Mazarrón war ich damals bereits das 7. Mal dort und kannte die Umgebung sehr gut. Ich war zur der Zeit 15 Jahre alt, hatte eine Canon Powershot A400 und machte sehr viele Fotos dort. Dabei fing ich das erste Mal an ein wenig auf die Basics wie zum Beispiel eine ungefähre Bildeinteilung, ein gerader Horizont, usw., zu achten. Ich verspürte immer mehr das Verlangen Fotos zu machen, die andere eben nicht haben. Wenn meine Eltern oder Brüder Fotos machten sollten meine Fotos anders sein, etwas Besonderes.
Als ich damals aus Spanien wiederkam hatte ich so viele Fotos auf einmal gemacht wie nie zuvor. Ganz anders als früher war ich stolz, sehr stolz auf meine Fotos. Ich wusste, dass meine Fotos in der breiten Menge und im Vergleich zu wirklichen Fotografen nichts wirklich Besonderes waren, und trotzdem waren sie für mich etwas Besonderes und vor allem eine einzigartige Erinnerung an meinen (noch heutigen) Lieblingsort.

Wenige Wochen nach meiner Heimkehr besuchte ich meinen Onkel auf seinem Geburtstag. Durch meinen Onkel hatte ich jemanden kennengelernt, der mir inzwischen sehr nahe steht und eine sehr wichtige Person in meinem Leben ist. Er hatte sich meine damalige Homepage und meine Fotos aus Spanien angeschaut. Daraus wurde eine kleiner Auftrag für eine Homepage und natürlich meine erste Fototour. Im Hochsommer und großer Hitze tourten wir zusammen durch die „Holzbach-Schlucht“ (Westerburg). An diesem Tag lernte ich die ersten wirklichen Tricks kennen, bekam viele, viele neue Tipps und Ideen. Diesen Tag bezeichne ich mir selber gerne als den wirklichen Anfang meiner Leidenschaft. Stück für Stück wuchs die Fotografie zu meinem größten Hobby heran.
Über irgendwelche Hürden über meinen Weg zur Fotografie fällt mir nichts Direktes ein. Bei der Ausstattung hat mir meine kleine Canon immer vollkommen gereicht. Es wurde kein Gedanke an eine größere Ausrüstung oder Ähnliches verschwendet. Ich war stets mit dem zufrieden, was ich hatte. Einer meiner damaligen Höhepunkte war ein Makro einer Hornisse. Meine damalige Freundin hatte die Hornisse mit einem kleinen Stöckchen aus dem Wasser geholt. Während die Hornisse auf einem Ast saß, in der bratenden Sonne langsam vor sich her trocknete und mich irgendwie böse ansah, fotografierte ich sie mit meiner Kompaktkamera in weniger als einem Zentimeter Entfernung… Aus fast 40 Fotos wurde nur 1 Foto scharf genug – ein geniales Makro welches mir bis heute noch sehr gefällt:

Von damals bis heute hat sich noch sehr viel getan. Wenn ich mir meine alten Fotos anschaue bemerke ich meinen riesigen Fortschritt. Die meisten Fotos von früher würde ich so heute nie veröffentlichen
Die ist die Geschichte meines Weges zur Fotografie. Die Geschichte danach ist noch größer und spannender und vielleicht werde ich auch dazu irgendwann etwas schreiben… Bis hier hin: Danke für’s Lesen!

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12. November 2009 von pakami
Habt Ihr Lust, hier auf pakami.net auch einmal einen Artikel zu veröffentlichen? Oder eines Eurer Bilder? Hier ist Eure Chance ! Bewerbt Euch einfach als Gastautor / Gastautorin !
Die Regeln sind ganz einfach, denn es gibt so gut wie keine. Generell kann natürlich jeder mitmachen, ob Anfänger oder Profi. Da es hier aber hauptsächlich um Fotografie geht, sollte Euer Artikel ebenfalls damit zu tun haben. Dabei ist es aber völlig egal, ob es sich um einen Erfahrungsbericht Eurerseits handelt, oder um ein Tutorial, eine Geschichte aus Eurem Fotografenleben, oder einen Aufsatz wie zum Beispiel „Wie ich zur Fotografie kam“ oder „Warum ich gerne … fotografiere“. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, alles ist möglich, ihr müsst Euch nur trauen.
Selbstverständlich könnt Ihr in Eurem Artikel auch gerne Werbung für Euren eigenen Blog, Eure Homepage oder Euer aktuelles Projekt machen, oder auf Eure Portfolios verweisen, immerhin wird pakami.net beinahe täglich von weit über 100 Lesern und mehr erreicht.
Bewerbt Euch bitte per E-Mail mit dem Betreff „Gastautor“ an mail@pakami.net. Dabei ist es völlig gleich, ob Ihr gleich den gesamten Artikel einreicht, oder ersteinmal Eure Idee vorstellen wollt, denn wie heißt es so schön? Wir können über alles reden ! Ebenfalls gerne gesehen sind natürlich Musiker, die ihre aktuellen Scheiben oder Projekte vorstellen möchten. Nicht umsonst ist Konzertfotografie einer meiner Schwerpunkte…
Schön wäre es natürlich auch, wenn Ihr diese Aktion per Trackback oder als eigenen Bericht auf Euren Blogs erwähnt, je mehr sich melden, desto besser. Ich freue mich schon auf Eure Vorschläge !
PS: Diese Aktion bedeutet nicht, dass ich schreibfaul geworden wäre oder mir gar die Themen ausgehen. Ganz und gar nicht ! Ich habe nur (mal wieder) so viele Dinge um die Ohren, komme bei weitem nicht zu all dem, was ich gerne möchte. So entwickelte sich dann die Idee, hier ein wenig Abwechslung rein zu bringen.
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7. November 2009 von pakami
Eva-Maria und Stefan bescherten mir heute nicht nur die erste Hochzeit, die ich fotografisch begleiten durfte, sondern auch ein Shooting der etwas anderen Art. Da die beiden sehr offen für Neues sind, überlegte ich mir bereits im Vorfeld, mit einigen Requisiten zu arbeiten und wir entwickelten gemeinsam die Idee, etwas in Richtung Bonnie & Clyde zu machen. So entstand im Rahmen des offiziellen, klassischen Shootings mit den üblichen Familienbildern, auch eine wunderschöne Serie, an der wir sehr viel Spaß hatten und von der ich Euch einen kleinen Vorgeschmack nicht vorenthalten möchte.

(c) pakami.net

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Vielen Dank Euch beiden, dass Ihr diese Aktion mitgemacht habt !
Wie immer: Kommentare und konstruktive Kritik sind absolut erwünscht.
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1. November 2009 von pakami
But I remember us riding in my brother’s car
Her body tan and wet down at the reservoir
At night on them banks I’d lie awake
And pull her close just to feel each breath she’d take
Now those memories come back to haunt me
they haunt me like a curse
Is a dream a lie if it don’t come true
Or is it something worse
that sends me down to the river
though I know the river is dry
That sends me down to the river tonight
Down to the river
my baby and I
Oh down to the river we ride
(Bruce „The Boss“ Springsteen)

(c) pakami.net

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Als wir heute einen kleinen Familienausflug unternahmen, wusste ich sofort, welcher Song der nächste in Mark´s und meiner Reihe Music to photography sein würde. Schließlich führte uns unser Ausflug auf eine Rheininsel hier in der Nähe, auf der ich schon in meiner Kindheit gerne und oft Zeit mit meinen Eltern verbracht habe. Ich erinnere mich an unzählige Radtouren und Spaziergänge, an gemeinsame Fototouren mit meiner Mama und an kleine Abenteuer, die ich dort erlebte, als ich auf Entdeckertour am Ufer des Rheines war. Eben genau das, was mein Sohnemann heute mit der Liebsten und mir erleben darf.
„The River“ ist ebenfalls ein großes Stück Erinnerung für mich. Auf eine seltsame Weise begleitet mich dieser Song durch mein Leben, läuft irgendwie immer dann im Radio, wenn ich gerade traurig oder nachdenklich bin und erinnert mich dabei auf eine magische Weise an meine eigene Kindheit, als ich in einem Haus direkt am Ufer des Neckars in Heidelberg aufwuchs. Eine schöne und glückliche Kindheit, die ich so auch meinem Sohn bieten möchte.
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31. Oktober 2009 von pakami
Keine Ahnung, wie wir darauf kamen, jedenfalls fragten wir meinen bald zweieinhalbjährigen Sohn heute Morgen, was er sich denn vom Weihnachtsmann wünschen würde. Seine Antwort kam wie aus der Pistole geschossen:
„Einen Foto will ich haben !“
Wobei das Wort „Foto“ bei ihm eine Kamera bedeutet. Ha, meine Gene eben ! Strike !
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28. Oktober 2009 von pakami
…ist nur eines der vielen Dinge, die mich in der Fotografie faszinieren. Aber durchaus ein wichtiges. Ich stehe auf schöne Bokeh´s und gewollte Unschärfe als gestalterisches Element eines Bildes. Natürlich muss es zum jeweiligen Thema passen, doch mit großen Blendenwerten* lassen sich wunderschöne, und wie ich finde, auch kreative Effekte erzielen.

(c) pakami.net

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Wie ist das bei Euch? Auf welche Stilmittel der Fotografie greift Ihr gerne zurück? Worauf steht Ihr und was ist in Euren Augen ein absolutes „No-go“ ? Was spricht Euch in einem Bild an? Gerne dürft Ihr natürlich auch Links zu Euren Lieblingsfotos in den Kommentaren posten und somit ein wenig Werbung für Euch selbst machen
*Pakami.net ist offizieller Affiliate-Partner von Amazon.com. Bei Bestellungen über diesen Link bekomme ich eine kleine Provision, Ihr hingegen zahlt selbstverständlich keinen Cent extra. Vielen Dank !
Veröffentlicht in Fotografie | Verschlagwortet mit Bokeh, Fotografie, Photography, Tiefenschärfe, Unschärfe | 2 Kommentare »
23. Oktober 2009 von pakami
Sie leben hinterm Sonnenschein,
getrennt von uns, unendlich weit,
sie müssen sich an Sterne krallen,
damit sie nicht vom Himmel fallen.
Erst wenn die Wolken schlafengehn,
kann man uns am Himmel sehn,
wir haben Angst und sind allein,
Gott weiss ich will kein Engel sein.
(Rammstein)

(c) pakami.net
Mark hat neulich unsere nächtlichen Chatgespräche zu einer neuen Reihe namens Music to Photography verwandelt, der ich mich natürlich liebend gerne anschließe. Wer von Euch kann den Engel sehen ?
PS: Für alle, die jetzt wieder sagen „Naja, bissel mit Photoshop gespielt…“: Weit gefehlt, die einzige elektronische Bildbearbeitung in diesem Foto besteht aus meinem eingebetteten Logo !
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18. Oktober 2009 von pakami
…ich komme mal wieder zu nichts. Nicht nur, dass ich schon seit geraumer Zeit zwei Fotoprojekte im Kopf habe, die ich unbedingt umsetzen möchte, sowie diverse Auftragsarbeiten auf Fertigstellung warten, bei denen ich zwar die Fotos im Kasten habe, doch die Nachbearbeitung noch fehlt, nun muss ich auch noch das ganze Wochenende durcharbeiten, da wir bei meinem Brötchengeber renovieren und jeder Mann gebraucht wird. Gut, bei einem Verhältnis von vier Männern zu 40 Frauen ist die Auswahl auch nicht unbedingt sooo groß…
Aber wie das Leben so spielt, gerade jetzt werde ich von der bezaubernden Jana mit einem Award ausgezeichnet und in der Reihe Ein Herz für Blogs gewürdigt. Und mein Freund Mark setzt noch einen drauf und verarbeitet unsere nächtlichen Chat-Gespräche via Facebook zu einer neuen Serie namens Music to Photography, die mich nicht nur herausfordert, sondern auf die ich mich auch sehr freue! Und last but not least sprachen wir neulich über Musik, und überlegten, doch einmal unsere persönlichen Hitparaden zu veröffentlichen.
Ihr seht schon, ich habe vieles aufzuholen und zu beantworten. Gebt mir bitte noch ein wenig Zeit, ich kam gerade nach Hause, freue mich auf ein kaltes Bier und ein warmes Bett, doch lasst Euch eines gesagt sein: Ich fühle mich wahnsinnig geehrt. Ich bin stolz und glücklich Euch zu kennen und zu meinen Freunden zählen zu dürfen! Danke !!!
Veröffentlicht in Nachtgedanken, kurz gesagt | Verschlagwortet mit Arbeit, Auftrag, Award, Fotografie, Photography, Projekt | 3 Kommentare »
14. Oktober 2009 von pakami
I am a man who walks alone
And when I´m walking a dark road
at night or strolling through the park
When the light begins to change
I sometimes feel a little strange
a little anxious when its dark
Fear of the dark, fear of the dark
I have a constant fear that someones always near
Fear of the dark, fear of the dark
I have a phobia that someones always there
(Iron Maiden)

(c) pakami.net
Dunkelheit, Einsamkeit oder Krankheit. Spinnen und Käfer, enge Räume, Menschenmassen. Die Angst vor Verlust, zu versagen oder sich zu blamieren. Angst vor Gewitter, Höhe oder einem Flug. Die Liste ließe sich beinahe unendlich fortsetzen, denn Phobien gibt es viele, wie zum Beispiel diese Liste zeigt.
Wie ist das bei Euch? Wovor habt Ihr Angst und warum? Was könnt Ihr dagegen tun? Und was denkt Ihr, gibt es Licht am Ende des Tunnels, selbst wenn der Weg wie in diesem Foto auch mal steinig ist ?
PS: Bevor Ihr fragt, ja, mir geht es gut. Ich hatte nur heute Mittag die seltene Chance dieses Foto zu machen. Heute Abend bei der Entwicklung begannen lediglich meine Gedanken ein wenig zu kreisen. Und wer mag, kann ja mal raten, was ich hier fotografiert habe
Veröffentlicht in Fotografie, Leben, Nachtgedanken | Verschlagwortet mit Angst, Iron Maiden, Phobie, Photography | 7 Kommentare »
9. Oktober 2009 von pakami
Es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür. Egal ob Ihr frei habt, oder -so wie ich- trotzdem arbeiten müsst, genießt die Zeit.

(c) pakami.net
Veröffentlicht in Fotografie | Verschlagwortet mit Arbeit, Wochenende, Freitag | 5 Kommentare »
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