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Eva-Maria und Stefan bescherten mir heute nicht nur die erste Hochzeit, die ich fotografisch begleiten durfte, sondern auch ein Shooting der etwas anderen Art. Da die beiden sehr offen für Neues sind, überlegte ich mir bereits im Vorfeld, mit einigen Requisiten zu arbeiten und wir entwickelten gemeinsam die Idee, etwas in Richtung Bonnie & Clyde zu machen. So entstand im Rahmen des offiziellen, klassischen Shootings mit den üblichen Familienbildern, auch eine wunderschöne Serie, an der wir sehr viel Spaß hatten und von der ich Euch einen kleinen Vorgeschmack nicht vorenthalten möchte.

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Vielen Dank Euch beiden, dass Ihr diese Aktion mitgemacht habt !

Wie immer: Kommentare und konstruktive Kritik sind absolut erwünscht.

The River

But I remember us riding in my brother’s car
Her body tan and wet down at the reservoir
At night on them banks I’d lie awake
And pull her close just to feel each breath she’d take
Now those memories come back to haunt me
they haunt me like a curse
Is a dream a lie if it don’t come true
Or is it something worse
that sends me down to the river
though I know the river is dry
That sends me down to the river tonight
Down to the river
my baby and I
Oh down to the river we ride

(Bruce „The Boss“ Springsteen)

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Als wir heute einen kleinen Familienausflug unternahmen, wusste ich sofort, welcher Song der nächste in Mark´s und meiner Reihe Music to photography sein würde. Schließlich führte uns unser Ausflug auf eine Rheininsel hier in der Nähe, auf der ich schon in meiner Kindheit gerne und oft Zeit mit meinen Eltern verbracht habe. Ich erinnere mich an unzählige Radtouren und Spaziergänge, an gemeinsame Fototouren mit meiner Mama und an kleine Abenteuer, die ich dort erlebte, als ich auf Entdeckertour am Ufer des Rheines war. Eben genau das, was mein Sohnemann heute mit der Liebsten und mir erleben darf.

„The River“ ist ebenfalls ein großes Stück Erinnerung für mich. Auf eine seltsame Weise begleitet mich dieser Song durch mein Leben, läuft irgendwie immer dann im Radio, wenn ich gerade traurig oder nachdenklich bin und erinnert mich dabei auf eine magische Weise an meine eigene Kindheit, als ich in einem Haus direkt am Ufer des Neckars in Heidelberg aufwuchs. Eine schöne und glückliche Kindheit, die ich so auch meinem Sohn bieten möchte.

Wünsche

Keine Ahnung, wie wir darauf kamen, jedenfalls fragten wir meinen bald zweieinhalbjährigen Sohn heute Morgen, was er sich denn vom Weihnachtsmann wünschen würde. Seine Antwort kam wie aus der Pistole geschossen:

„Einen Foto will ich haben !“

Wobei das Wort „Foto“ bei ihm eine Kamera bedeutet. Ha, meine Gene eben ! Strike !

…ist nur eines der vielen Dinge, die mich in der Fotografie faszinieren. Aber durchaus ein wichtiges. Ich stehe auf schöne Bokeh´s und gewollte Unschärfe als gestalterisches Element eines Bildes. Natürlich muss es zum jeweiligen Thema passen, doch mit  großen Blendenwerten* lassen sich wunderschöne, und wie ich finde, auch kreative Effekte erzielen.

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Wie ist das bei Euch? Auf welche Stilmittel der Fotografie greift Ihr gerne zurück? Worauf steht Ihr und was ist in Euren Augen ein absolutes „No-go“ ? Was spricht Euch in einem Bild an? Gerne dürft Ihr natürlich auch Links zu Euren Lieblingsfotos in den Kommentaren posten und somit ein wenig Werbung für Euch selbst machen ;-)

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Engel

Sie leben hinterm Sonnenschein,
getrennt von uns, unendlich weit,
sie müssen sich an Sterne krallen,
damit sie nicht vom Himmel fallen.
Erst wenn die Wolken schlafengehn,
kann man uns am Himmel sehn,
wir haben Angst und sind allein,
Gott weiss ich will kein Engel sein.

(Rammstein)

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Mark hat neulich unsere nächtlichen Chatgespräche zu einer neuen Reihe namens Music to Photography verwandelt, der ich mich natürlich liebend gerne anschließe.  Wer von Euch kann den Engel sehen ?

PS: Für alle, die jetzt wieder sagen „Naja, bissel mit Photoshop gespielt…“:  Weit gefehlt, die einzige elektronische Bildbearbeitung in diesem Foto besteht aus meinem  eingebetteten Logo !

Verdammt…

…ich komme mal wieder zu nichts. Nicht nur, dass ich schon seit geraumer Zeit zwei Fotoprojekte im Kopf habe, die ich unbedingt umsetzen möchte, sowie diverse Auftragsarbeiten auf Fertigstellung warten, bei denen ich zwar die Fotos im Kasten habe, doch die Nachbearbeitung noch fehlt, nun muss ich auch noch das ganze Wochenende durcharbeiten, da wir bei meinem Brötchengeber renovieren und jeder Mann gebraucht wird. Gut, bei einem Verhältnis von vier Männern zu 40 Frauen ist die Auswahl auch nicht unbedingt sooo groß…

Aber wie das Leben so spielt, gerade jetzt werde ich von der bezaubernden Jana mit einem Award ausgezeichnet und in der Reihe Ein Herz für Blogs gewürdigt. Und mein Freund Mark setzt noch einen drauf und verarbeitet unsere nächtlichen Chat-Gespräche via Facebook zu einer neuen Serie namens Music to Photography, die mich nicht nur herausfordert, sondern auf die ich mich auch sehr freue! Und last but not least sprachen wir neulich über Musik, und überlegten, doch einmal unsere persönlichen Hitparaden zu veröffentlichen.

Ihr seht schon, ich habe vieles aufzuholen und zu beantworten. Gebt mir bitte noch ein wenig Zeit, ich kam gerade nach Hause, freue mich auf ein kaltes Bier und ein warmes Bett, doch lasst Euch eines gesagt sein: Ich fühle mich wahnsinnig geehrt. Ich bin stolz und glücklich Euch zu kennen und zu meinen Freunden zählen zu dürfen! Danke !!!

Fear of the dark

I am a man who walks alone
And when I´m walking a dark road
at night or strolling through the park

When the light begins to change
I sometimes feel a little strange
a little anxious when its dark

Fear of the dark, fear of the dark
I have a constant fear that someones always near
Fear of the dark, fear of the dark
I have a phobia that someones always there

(Iron Maiden)

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Dunkelheit, Einsamkeit oder Krankheit. Spinnen und Käfer, enge Räume, Menschenmassen. Die Angst vor Verlust, zu versagen oder sich zu blamieren. Angst vor Gewitter, Höhe oder einem Flug. Die Liste ließe sich beinahe unendlich fortsetzen, denn Phobien gibt es viele, wie zum Beispiel diese Liste zeigt.

Wie ist das bei Euch? Wovor habt Ihr Angst und warum? Was könnt  Ihr dagegen tun? Und was denkt Ihr, gibt es Licht am Ende des Tunnels, selbst wenn der Weg wie in diesem Foto auch mal steinig ist ?

PS: Bevor Ihr fragt, ja, mir geht es gut. Ich hatte nur heute Mittag die seltene Chance dieses Foto zu machen. Heute Abend bei der Entwicklung begannen lediglich meine Gedanken ein wenig zu kreisen. Und wer mag, kann ja mal raten, was ich hier fotografiert habe ;-)

Friday on my mind

Es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür. Egal ob Ihr frei habt, oder -so wie ich- trotzdem arbeiten müsst, genießt die Zeit.

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Making of „Come clean“

Nachdem mich sowohl in den Kommentaren als auch persönlich per E-Mail oder  Telefon viele Fragen erreichten, was bzw. wie ich denn hier fotografiert habe, wage ich mich heute einmal an ein kleines Making of.

Entstanden ist dieses Bild bei unserem Kurztrip in den Schwarzwald, genauer gesagt in Freudenstadt. Eines der Wahrzeichen dieser wirklich idyllischen Stadt ist der Marktplatz, dessen Mitte ein Brunnen ziert.

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Innerhalb dieses -übrigens komplett ebenerdig gelegenen- Brunnens arbeiten insgesamt 50 Wasserfontänen und zaubern diverse Bilder in den Himmel. Mal hoch, mal tief, mal stark und mal schwach, das Programm wechselt ständig.

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Die eigentliche Aufnahme war dann schnell geplant und im Kasten. Den gewünschten Ausschnitt einer der Fontänen bekam ich, indem ich mich mit dem Hintern auf den Boden am Rande des Brunnens setzte und weit zurücklehnte. So hat man den Eindruck, dass ich praktisch unter dem Wasser sitze.  Ein ganz leichter Zoom bei 56mm Brennweite, Blende 8 für eine möglichst große Schärfeebene und 1/1000sec um das Wasser und die Tropfen regelrecht einzufrieren. Fotografiert habe ich im RAW-Format und im manuellen Modus, allerdings als Serienaufnahme um möglichst viele Bilder des Augenblickes einfangen zu können.

Zu Hause suchte ich mir dann in aller Ruhe das -meiner Meinung nach- schönste Bild aus und setzte mich an die Nachbearbeitung. Viel zu tun gab es eigentlich nicht mehr. Mit Photoshop CS4 Extended* entsättigte ich die ohnehin schon trüben Farben eines regnerischen Tages, erhöhte den Kontrast und spielte ein wenig mit dem Dynamikumfang.

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Voilá, das war es auch schon. Und falls Ihr noch Fragen habt nutzt doch einfach die Kommentar-Funktion.

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Holzkopf

Oder was seht Ihr in diesem Schnappschuß, der mir gestern im Wald gelang?

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Ganz und gar nicht zufrieden bin ich im übrigen mit der Ausleuchtung dieses Bildes. Mir fehlt einfach die Dramatik, das gewisse Etwas.  Da kann man bestimmt noch einiges mehr daraus machen und deswegen möchte ich auch die Tage noch einmal zu diesem Baum, diesmal vielleicht mit einem lichtstarken Objektiv wie dem 50mm f1.8* und einem entfesseltem Blitz.

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